"History..."

...so fing alles an - für Freunde von Ralf, oder Interessenten

5-Mann Liveband mit großem Repertoire

Alfred Beck
- Vocal, Fred Böhmer - Bass/Keyboard/Vocal, Rainer Steven - Drums/Vocal,
Werner Ribbeck - Gitarre/Vocal, Ralf Skrabs - Keyboard/Gitarre/Vocal

De Radschläger bestanden in dieser Formation seit dem 4. Juni 1998.

An diesem Tag stieß Ralf Skrabs zu der Gruppe. Die anderen Bandmitglieder kamen aus verschiedenen Bands und wollten sich einem neuen Projekt widmen. Fred, Rainer und Werner kannten sich noch von der Gruppe "Joy", wo sie schon etliche Gigs hinter sich hatten. Alfred war schon in verschiedenen Gruppen als Sänger tätig, als er auf die Drei stieß.

Am Anfang spielte Fred noch das Keyboard, wollte aber auf sein jetziges Instrument, den Bass umsteigen. Kurze Zeit später kam der Kontakt mit Ralf zustande, den Fred schon seit Jahren kennt. Ralf war von der Projektidee sofort begeistert und stieg in die Band ein. Die musikalische und auch die menschliche Kommunikation klappte hervorragend. Von Anfang an wurde Freundschaft geschlossen.

Da keiner der Musiker ein Anfänger, bzw. jeder der Bandmitglieder ein ausgezeichneter Instrumentalist ist, klappten die Proben auf Anhieb. Ohne große Worte und Erklärungen wurden verschiedenste Stücke eingespielt. Das Repertoire bewegt sich im Oldie-Rahmen. Rolling Stones, Westernhagen oder King Elvis - kaum ein bekanntes Stück, was die Band nicht spielen kann. Hier merkt man die Professionalität, mit der die Musiker zurande gehen.

Schon 3 Wochen später durften sie ihr Können unter Beweis stellen und hatten einen Auftritt in Opladen. Hier durften "De Radschläger" beweisen, was sie drauf haben! Das erfolgreiche "Kleinkonzert" wurde mit Begeisterung angenommen.

De Radschläger in Action!

Auf dem Opladener Verladebahnhof zeigten sie, was sie können.

Stücke wie zum Beispiel "Route 66", "Hello Josephine" oder "Under the boardwalk" heizte den Leuten ein. Auch die Eigenkompositionen konnten zum ersten male der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Doch damit nicht genug!

Das Hauptaugenmerk der Gruppe lag aber an ihrem neuen Konzept, der Mundart.

Rockgruppen gibt es schon zuhauf, doch wer singt noch in Mundart? Die wenigen bekannten Gruppen wie z.B. Bläck föös, BAP oder Höhner kommen aus Köln, der nahe gelegenen Stadt am Rhein. Aus Düsseldorf kommt zur Zeit kaum etwas Bekanntes. Einige Bands versuchen es zwar, kommen über den Lokalbereich aber nicht heraus. Ein Grund ist wohl die schwere LIVE(!)-Reproduzierbarkeit der Songs. Kaum eine Gruppe bringt das Live herüber, was sie auf CD anbietet. Hier setzte nun diese Band ein.

Innerhalb 4 Wochen(!) ist es gelungen, eine Demo-CD aufzunehmen, die auch genauso LIVE zu hören ist. Hier legen sie besonders Wert drauf! Der Wiedererkennungswert der Stücke ist natürlich besonders hoch. Auch sind Hilfsmittel für z.B. Halb- oder Voll-Playback nicht nötig. Gebt ihnen Instrumente, und sie spielen "wie auf CD"!

Natürlich handelte es sich ausschließlich um Eigenkompositionen! Teils auf Hochdeutsch, teils auf "Platt". Es muss nicht direkt das Ur-Platt aus Düsseldorf sein, auch das Umgangssprachliche Platt wurde genommen, denn viele Ausdrücke des alten Düsseldorfer Platt kennt sogar der Einheimische nicht. Ääpelschloot für Kartoffelsalat oder Flönz für Blutwurst sind  noch die einfachsten Ausdrücke. Die Band versuchte einen gesunden Mittelweg zu finden, um auch die Texte verständlich zu halten.

Am 9. August 98 konnte man die Radschläger im Düsseldorfer Rheinstadion hören.

Beim ersten Heimspiel der neuen Saison 98/99 der Fortuna Düsseldorf (welche verdienterweise 3:2 gewonnen haben...;-)...), konnte man die Truppe wieder bewundern. Die Super-Bühne, die für uns (und auch andere) bereit stand, wurde vollends genutzt. Man konnte sich so richtig austoben, ohne den Nachbarn umzurempeln.

Als Gast-Musiker konnte Paul gewonnen werden, der virtuos den Bass beherrscht. Fred schnappte sich eine Gitarre und somit konnten wir mit 6 Mann so richtig abrocken! Status Quo- und Rolling Stones-Songs hören sich mit 2 E-Gitarren einfach bombig an!

Unter der Schirmherrschaft von Antenne Düsseldorf wurde auf der Aktionsbühne ein buntes Programm gezeigt. Außer heißer Rockmusik unterhielt "Mäuschen" das Publikum aufs beste. Die lockeren Spielchen erfreuten nicht nur die Zuschauer, sondern genauso die Band.


Alexander Maus von Antenne Düsseldorf und De Radschläger in Action!

Endlich können auch wir behaupten:
PUR waren im Rheinstadion, ROLLING STONES waren im Rheinstadion: WIR AUCH!!

...gibt's ja mittlerweile auch nicht mehr...dabei war es eine supertolle Kulisse!

Wie schon Oben beschrieben, macht Rock´n´roll mit 3 Gitarren einfach riesigen Spaß. Da darf der bekannte "Status Quo-Schunkler" einfach nicht fehlen! Alfred hatte sichtlich Freude an dem Spiel und versuchte mit einer Flasche Wasser mitzumachen. Er behauptet ja immer, er wäre gar kein Musiker, sondern nur Sänger, aber bei diesem Gig hat er jedem das Gegenteil bewiesen. Wer mit soviel Action auf der Bühne wirbelt, KANN nur ein Musiker sein (...oder einfach nur verrückt...).

Vor und nach dem Rock´n´roll-Gig durften wir dann unsere CD dem Publikum vorstellen, welches mit Begeisterung mitsang. Wir haben kaum erwartet, dass unsere Songs so gut ankommen! Das stärkte uns nur, in unserem Bemühen weiterzumachen, eigene Songs zu veröffentlichen.

Am 16. August 98 hatten wir dann in Haan (bei Düsseldorf, bzw. Hilden) unseren ersten "langen" Auftritt.

3 Stunden durften wir die anwesenden Gäste des Kulturbahnhofes unterhalten. Nachdem Michael Schumacher das Rennen gewonnen hatte, legten wir so richtig los.


Rock´n´roll PUR war angesagt!
Und erst nach etlichen Zugaben durften wir die Bühne wieder verlassen.

Am 26. September 98 war es dann soweit: Die Radschläger stellten mit dem Sessionsprinzen 1999 des Düsseldorfer Karnevals sein Lied "Ich bin ich" vor. Die Komposition von "De Radschläger" schlug ein, wie eine Bombe!

Auf dem Rathausplatz der berühmten Düsseldorfer Altstadt, spielten sie anlässlich einer Benefizveranstaltung des Düsseldorfer Carvevalscomitee für UNICEF, unter anderem das Lied des Düsseldorfer Karnevalsprinzen Session 99. Mit seiner Venezia JASMIN sangen der "Prinz Magic" Thomas und De Radschläger LIVE vor über 500 Zuhörern das Sessionslied "Ich bin ich", welches von der Gruppe extra für ihn komponiert wurde.

Das hat es bis jetzt noch nicht gegeben: Ein eigenes Lied für einen Karnevalsprinzen. Nichts nachgesungenes oder "Alte Lieder mit neuen Texten", sondern eine eigens für die Session 1999/2000 komponiertes Lied. "Dat jüddet nit´emol in Kölle", hörte man in Düsseldorf sagen...

PS: Paul VanAcker war jetzt fester Bestandteil der Gruppe....(wer einmal drinhängt, will nicht mehr raus...)

16. Oktober 98: De Radschläger stellen sich offiziell den Vereinen des CC im Ibachsaal in Düsseldorf vor. Hier konnten erste Kontakte geknüpft werden. Weiteres bringt die Veröffentlichung der CD Ende Oktober.

Am 17.Oktober 98 fanden sich die Musiker im J.A.M.-Studio in Leverkusen ein, um ihre erste CD aufzunehmen. Mit der tollen Unterstützung von Torsten Pätzold konnten am ersten Tag schon fast alle Instrumentenstimmen aufgenommen werden. Im bekannte Gitarrenshop von Uli (sogar die Stones liehen sich Equipment für ihre Tour von ihm aus...) konnten wir uns Instrumente ausleihen, wenn es nötig ist. Ulis Gitarrenshop gibt es mittlerweile auch nicht mehr...

Torsten vor seinen Yamaha Digital-Mischpulten.

Abgemischt wurde unter anderem mit Tascam Digitalrecordern DA 88, Yamaha 88-Spur Mixersystem 02R, diversen Kompressoren und Limitern, Software: Logic Audio, Neumann Mikrophon.

Ein wirklich klarer Mix, der alle Instrumente in keinster Weise im Klang beeinflusst.

Am 18. Oktober kamen dann der Karnevalsprinz  Prinz "Magic" Thomas I. und Venetia Jasmin I. der Session 1999/2000 des Düsseldorfer Karnevals ins Studio, um ihre Gesangsstimmen aufzunehmen.

Das Lied "Ich bin ich" wurde eigens für dieses Prinzenpaar für das Jahr 1999 komponiert. Alfred Beck textete den Song, den das Paar auf fast allen Sitzungen darbieten wird. Fred Böhmer komponierte zu dem Text eine gefällige Melodie, die dann gemeinsam von den Radschlägern auf den Proben verfeinert wurde.
Anfänglichst war es eigentlich ein Marsch, bzw. Polka. Aber nach längeren Diskussionen wurde dann doch ein Walzer daraus, wie man auf der CD hören kann. Genau das richtige, um die Karnevalisten zum schunkeln zu bringen!

19. Oktober. 11:00 Uhr. De Radschläger treffen sich zum 3. mal im Studio um den Feinschliff, die "Abhöre" vorzunehmen.

Nachdem die Songs aufgenommen wurden, konnten noch diverse Feinarbeiten in die Songs eingearbeitet werden. So wurden noch diverse Shaker und Tambourin aufgenommen, um den Liedern den letzten Schliff zu geben. Kaum wahrnehmbar werten sie die Songs doch sehr auf. Ein toller Tipp von Torsten.

Hier noch mal eine Ansicht des J.A.M. Studios in Leverkusen.

Hinter der Glasscheibe ist der Aufnahmeraum mit Schallisolierten Wänden. Der Tontechniker kann sich voll auf die Aufnahme konzentrieren und hört den Sound so, wie er in die Digitalrecorder hineingespielt wird.

An seiner Erfahrung liegt viel an den Gelingen der CD. Selbst kleinste Nuancen hört er hier heraus, die dann im Digitalschnitt bearbeitet werden können.

Gegen Abend war es dann geschafft. Die Hauptaufnahme war erledigt. Wir hatten erreicht, was wir wollten. Eine autistische Aufnahme, wie wir es auch live bringen würden. Kein Schnickschnack, der auf der Bühne nicht reproduzierbar ist! Unser Hauptanliegen war ja: So wie auf der CD hört man uns auch auf der Bühne! Da ist kein Playback nötig!

Das Mastering, also die Vorbereitung zur CD-Pressung erledigte Torsten Pätzold dann am nächsten Tage. Dafür war die Anwesenheit der Band nicht nötig.

Nachdem das Cover-Layout incl. der benötigten Filme erstellt wurde (natürlich LionGrafix), konnte das Rohmaterial nach Berlin zur Pressung geschickt werden.

11. November 98: Hoppeditz erwache! auf dem Rathausplatz in der Düsseldorfer Altstadt. Ca. 13:00 Uhr Vorstellung der ersten CD "Ich bin ich". Abends in dem Traditions-Lokal "Ürige" werden dann nochmals die Songs vorgestellt. Der destingierte Prinz Thomas mit seiner Venetia Jasmin wird auch hier sein Lied der Öffentlichkeit darbieten. Danach geht die Post ab: Livemusik von "De Radschläger"! Rock´n´roll pur!

8. Januar 99: Proklamation des Düsseldorfer Prinzenpaares in den Rheinterassen. Prinzenball und Vorstellung seines Liedes. Offizieller Beginn der Regentschaft seiner Tollitäten Prinz Magic Thomas und Venetia Jasmin. Verkaufsstart der CD in den Schadow-Arcaden Düsseldorf bei der Geschäftsstelle der Rheinischen Post.

4. Februar 99: Gastauftritt bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Prinzenempfang in den Schadow-Arcaden um ca. 17:00 Uhr. Vorstellung der CD und Autogrammstunde der Band und des Prinzenpaares.

1. April 99: Auflösung dieser Formation und Neubeginn mit Ralf, Rainer und Werner.

1. November 99: Endgültiges Ende der Gruppe. Ralf macht als "Dä Radschläger" mit neuen Songs weiter! Als Mundartfreund kann er sich einfach nicht von dieser Musik trennen... Und damit beginnt die erfolgreiche Story von "Dä Radschläger"!


närrische Hitparade im WDR 2007 mit Dä Radschläger!

Videos

Sie finden viele Videos, Beispiele und Fotos mit dem Radschläger auf
YouTube oder MySpace
U.a. "Längste Karnevalssitzung der Welt", "Närrische Hitparade",
"Homestory im WDR", "Mer sind Rheinländer" uvm..